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Vertragsstrafe

Die Vertragsstrafe ist ein Druckmittel des Bauherrn. Ziel ist es, den Bauunternehmer zum fristgerechten Fertigstellen der vertraglich vereinbarten Leistung zu veranlassen.

Die Vertragsstrafe wird auch für den Fall angedroht, dass die Bauleistung nicht korrekt durchgeführt wird.

Da die Vertragsstrafe in die Kalkulation des Bauunternehmens einfließt, sollten Bauherren die Vertragsstrafe nur dann vereinbaren, wenn das verspätete Fertigstellen tatsächlich zu erheblichen finanziellen Engpässen führt.

Wenn Sie eine Vertragsstrafe ansetzen, sind 0,25 Prozent der Gesamtsumme pro Verzugstag möglich, wobei 10% der Gesamtsumme nicht überschritten werden dürfen.

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Grundschuldbestellung
VOB Vergabe- & Vertragsordnung für Bauleistungen